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Die Sehenswürdigkeiten des Staatsbad Bad Brückenau

Was mögen das für Zeiten gewesen sein, in denen Ästhetik und Harmonie denselben Stellenwert besaßen wie Funktionalität und Wirtschaftlichkeit? Mondäne Villen, idyllische Pavillons, prunkvolle Großbauten und viele Hotels und Pensionen legen im Staatsbad Bad Brückenau ein eindrucksvolles Zeugnis davon ab. Doch innerhalb der historischen Fassaden hat längst alles Platz gefunden, was an zeitgemäßem Komfort erwartet werden kann. Und spätestens angesichts der modernen Architektur der neuen Heilquellen-Lounge wird einem klar, dass die Zeit doch nicht stehen geblieben ist. Vielleicht ist es gerade dieser Gegensatz, der das Staatsbad Bad Brückenau so unverwechselbar macht.

 

Kursaalgebäude

Als Sehenswürdigkeit in Architektur und Innengestaltung ist das historische Kursaalgebäude von 1833 im Staatsbad Bad Brückenau die Visitenkarte der Kur- und Urlaubsstadt. Der klassizistische Saalbau mit Arkadengang wurde im Auftrag von König Ludwig I., nach Plänen von Johann Gottfried Guttensohn (1792–1851) errichtet.

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Villa Schwan

Als Villenbau 1906 nach Plänen des Münchners Eugen Drollinger, im Jugenstil errichtet, ist die Villa heute eine moderne, komfortable Ferienresidenz, ergänzt mit dem Büro der Kurseelsorge, inmitten der Parkanlage des historischen Staatsbades.

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Badhotel

1821-1823 wird, an Stelle des veralteten Badehauses von 1779, im Auftrag von König Ludwig I., ein großer Neubau nach Plänen Leo von Klenzes unter der Leitung des Würzburger Kreisbaurates Dreyschütz erbaut.

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Evangelische Christuskirche

Als Nachbildung der Grabeskirche in Jerusalem, nach Plänen des Münchner Hofbaurates Eugen Drollinger erbaut und 1908 geweiht, ist die Kirche im Jugendstil einmalig in Unterfranken.

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Marienkirche

Die katholische Marienkirche ist den altbayerischen Barockkirchen nachempfunden. Sie wurde nach Entwürfen von Hofbaurat Eugen Drollinger errichtet und 1908 geweiht.

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Schlosshotel Fürstenhof

1775 im Auftrag des Fürstbischofs Heinrich von Bibra als fürstliche Sommerresidenz erbaut, bildet es den nördlichen Abschluss der Kuranlage im Staatsbad. König Ludwig I. regierte während seiner 26 Aufenthalte in Bad Brückenau vom Fürstenhof aus sein Königreich Bayern.

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Elisabethenhof

Der damalige Badearzt Felix von Schlaginweit führte hier seine urologische Praxis und im Jahre 1894 im klassizistischen Stil erbaut, wurde das Gebäude nach der Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) benannt. Sie wohnte 1898 während ihres 4-wöchigen Aufenthalts in  Bad Brückenau in dem Gebäude. Kaiserin Elisabeth gehörte zu seinen berühmtesten Patienten.

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Parkhotel

1899-1901 wurde gegenüber dem Kursaalgebäude ein Logierhaus nach Plänen des Münchner Architekten Max Littmann errichtet. Der gewaltige, dreigeschossige Baukörper, mit einer Fassadenlänge von 19 Achsen, entstand in der Tradition des Jugendstils.

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Bellevue

Als südlicher Abschluss der Mittelachse des Staatsbad–Ensembles thront das Hotel Bellevue seit 1819 oberhalb der Anlage. Das erste Bauwerk, das König Ludwig I. in Bad Brückenau errichten ließ, war das Hotel Bellevue nach den Plänen von Baurat Bernhard Morelli.

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Haus Hirsch

1747, in fuldischer Zeit, dem Gründungsjahr des Bades, wurde der barocke Pavillonbau mit einem Mansardendach errichtet. Noch heute ist das Haus Hirsch, als einziges Gebäude des Architekten und Bauinspektors Andreas Gallasini von fünf weiteren (Biber, Lamm, Löwe, Widder und Schwan), am Originalstandort erhalten.

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