Die 13-achsige, dreigeschossige Fassade erstreckt sich in einer Länge von 42 Metern am Park. Ein Risalit im Dreiecksgiebel betont die drei Mittelachsen. Geschossweise wechselnde Fensterformen, Fugenstreifen an den Gebäudeecken und schlichte Gurtgesimse geben dem Bau eine klare Gliederung in Anknüpfung an Klenzes Münchner Palais-Bauten. Im Erdgeschoss befanden sich Badekebinette, im Obergeschoss Gästezimmer. 1846 erhält das Badegebäude, nach Einführung von Moorbädern einen Anbau mit 12 Moorbadezellen, 1883 erfolgt die
Neueinrichtung der Baderäume.
1910-1911 entsteht nach den Plänen von Hofbaurat Eugen Drollinger der Badehaustrakt. Wie bei der gegenüberliegenden Wandel- und Brunnenhalle, verwendet Drollinger eine barockartige Formensprache. 1970 wird der Badebetrieb hier eingestellt.