Als Sehenswürdigkeit in Architektur und Innengestaltung ist das historische Kursaalgebäude von 1833 im Staatsbad Bad Brückenau die Visitenkarte der Kur- und Urlaubsstadt. Der klassizistische Saalbau mit Arkadengang wurde im Auftrag von König Ludwig I., nach Plänen von Johann Gottfried Guttensohn (1792 – 1851) errichtet.
Als südlicher Abschluss der Mittelachse des Staatsbad–Ensembles thront das Hotel Bellevue seit 1819 oberhalb der Anlage. Das erste Bauwerk, das König Ludwig I. in Bad Brückenau errichten ließ, war das Hotel Bellevue nach den Plänen von Baurat Bernhard Morelli.
1899-1901 wurde gegenüber dem Kursaalgebäude ein Logierhaus nach Plänen des Münchner Architekten Max Littmann errichtet. Der gewaltige, dreigeschossige Baukörper, mit einer Fassadenlänge von 19 Achsen, entstand in der Tradition des Jugendstils.
Im Jahre 1894 im klassizistischen Stil erbaut, wurde das Gebäude nach der Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) benannt. Sie wohnte 1898 während ihres 4-wöchigen Aufenthalts in Bad Brückenau in dem Gebäude.
1775 im Auftrag des Fürstbischofs Heinrich von Bibra als fürstliche Sommerresidenz erbaut, bildet es den nördlichen Abschluss der Kuranlage im Staatsbad. König Ludwig I. regierte während seiner 26 Aufenthalte in Bad Brückenau vom Fürstenhof aus sein Königreich Bayern.
Die katholische Marienkirche ist den altbayerischen Barockkirchen nachempfunden. Sie wurde nach Entwürfen von Hofbaurat Eugen Drollinger errichtet und 1908 geweiht.
Als Nachbildung der Grabeskirche in Jerusalem, nach Plänen des Münchner Hofbaurates Eugen Drollinger erbaut und 1908 geweiht, ist die Kirche im Jugendstil einmalig in Unterfranken.
1821-1823 wird, an Stelle des veralteten Badehauses von 1779, im Auftrag von König Ludwig I., ein großer Neubau nach Plänen Leo von Klenzes unter der Leitung des Würzburger Kreisbaurates Dreyschütz erbaut.