Maximal 50 Teilnehmer in einer Gruppe starten dann zum Wunschtermin, auch an Sonn- und Feiertagen, mit speziell geschulten Gästeführern. Ganz nach Gruppenstärke und unterschiedlichen Interessen planen sie ihren Rundgang, über die Dauer entscheiden die Teilnehmer, aber 90 Minuten sollte man mindestens einplanen. Viel Zeit für eine Staatsbad-Besichtigung nehmen sich Besucher von organisierten Ausflügen, inklusive Mittagessen, Besuch im Fahrradmuseum und Kaffeetafel wird oft ein Tagesausflug daraus.
Auf Tuchfühlung
Gestartet wird die Besichtigungstour am Wahrzeichen des Staatsbades, dem imposanten Kursaalgebäude. Eine seltene Gelegenheit das monumentale Gebäude außerhalb von Veranstaltungen auch im Inneren bestaunen zu können. Glitzernde Kristalllüster, schwere Vorhänge, und stilvolle Deckenmalerei lassen die Königszeit samt Lola Montez lebendig werden und die Teilnehmer fragen, war König Ludwig I. mit dem bekannten Märchenkönig Ludwig II. verwandt?
Vorbei am Badhotel von 1823, damals vergleichbar einem Kurmittelhaus mit Gästebetten, geht es weiter zum Haus Hirsch, dem einzigen Pavillon am Originalstandort von 1747. Die Stahlquelle, König Ludwig I.- Quelle, auf der Rasenfläche davor wird von einer Edelstahlabdeckung geschützt und liefert Gesprächsstoff für Fragen rund um die Entstehung von Heilwasser und den Quellenschutz. Weiter geht es für eine Kostprobe in die Heilquellen-Lounge, ein Blick zum Bellevue, dem ersten Gebäude das nach Vorstellungen von König Ludwig I. entstand. Der Bellevue-Gewölbekeller diente damals als Lebensmittel- und Wasserlager der in Tonkrügen abgefüllten Quellen für Kurgäste. Den Blick hinter die Kulissen der Abfüllanlage des Staatlichen Mineralbrunnens wünschen sich fast alle Gruppen und ist ein lohnender Abstecher. Die Besuchergalerie ist an Werktagen geöffnet. Beim Schlendern entlang der Park-Mittelachse führt die Route weiter zur königlichen Sommerresidenz, dem Fürstenhof. Eine kurze Unterbrechung am Dorint Resort & Spa, dem so geschichtsträchtigen Ort für die Bundesrepublik Deutschland, sorgt für allgemeines Staunen. Hinter seinen Mauern erhielt sie 1949 im Ellwanger Kreis unter Konrad Adenauer ihren Namen.
Beliebtes Fotomotiv
Ein Höhepunk für alle Hobbyfotografen ist das eigene Bild vor der Kulisse des Staatsbad-Panoramas mit Mittelachse und Dreistelzberg im Hintergrund. Der Rundgang, vorbei an der König Ludwig I. - Eiche geht am Elisabethenhof, benannt nach der österreichischen Kaiserin Sissi, zu Ende. Königliche Spuren - faszinierende Bauwerke und ihre Beschreibungen, zum Mitnehmen ist die gleichnamige Informationsbroschur kostenfrei in der Gäste-Information erhältlich.
Regelmäßige Themenführungen
Sie gehören zum Veranstaltungsprogramm der Staatlichen Kurverwaltung und sind kostenfrei für Inhaber der Bad Brückenauer Gast- und Einwohnerkarte. An jedem 2. Mittwoch startet die Staatsbad-Besichtigung, ab Mai steht dienstags abwechselnd ein Besuch bei Biber & Co. und Rundgang durch den Park aus dem Blickwinkel des Gärtners auf dem Programm.
Infos:
Gäste-Information, Staatliche Kurverwaltung Tel. 0 97 41/ 80 20, www.badbrueckenau.com
. Email: staatsbad@badbrueckenau.com
| Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Staatliche Kurverwaltung Frau Bettina Lange |
| Heinrich-von-Bibra-Straße 25 Tel.: + 49 (0) 9741/ 802 854 Fax: + 49 (0) 9741/ 802 840 E-Mail: lange@badbrueckenau.com Internet: http://www.badbrueckenau.com ![]() |